Grünes Licht vom Bund für Tram Kleinwabern und Sanierung
Das Bundesamt für Verkehr hat die Projekte für die Verlängerung des Trams nach Kleinwabern und die Sanierung des Zentrums genehmigt. Der Baustart ist frühestens für 2028 vorgesehen.
Das Bundesamt für Verkehr BAV hat am 5. Oktober 2026 die Plangenehmigung für die Vorhaben «Tram Kleinwabern» und «Sanierung Zentrum Wabern» erteilt. Die Genehmigung bildet einen wesentlichen Schritt für die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Wabern und soll die Erschliessung des Gebiets mit dem öffentlichen Verkehr verbessern sowie die Sicherheit für den Langsamverkehr erhöhen.
Ausbau des Angebots und Strassensanierung
Mit dem Projekt «Tram Kleinwabern» wird die Tramlinie 9 bis nach Kleinwabern verlängert. Gleichzeitig entsteht dort ein neuer ÖV-Knotenpunkt, welcher direkte Umsteigemöglichkeiten zwischen der S-Bahn, den Buslinien und dem Tram ermöglicht. Das begleitende Projekt «Sanierung Zentrum Wabern» beinhaltet die Instandsetzung der Seftigenstrasse, womit die Bedingungen für den Fussverkehr und Velofahrenden optimiert werden sollen.
Zeitplan und laufende Arbeiten
Nach Vorliegen der Verfügung wurden die Terminpläne für beide Vorhaben aktualisiert. Ein Baustart kann demnach frühestens im Jahr 2028 erfolgen. Aktuell läuft die Beschwerdefrist im Bewilligungsverfahren.
Unabhängig davon laufen im Bereich der zukünftigen Tramwendeschlaufe der Endhaltestelle Kleinwabern bereits seit September 2025 archäologische Grabungen. Diese Arbeiten sind zwingende Voraussetzung für die Realisierung der Tramverlängerung.
Die Mitteilung wurde gemeinsam vom Kanton Bern, BERNMOBIL und der Gemeinde Köniz publiziert.
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