Verein · Opfikon
Tschernobylhilfe Hardwald
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Über Tschernobylhilfe Hardwald
Der humanitäre Verein mit Sitz in Opfikon wurde 1999 gegründet und setzt sich für die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl aus dem Jahr 1986 ein. Da rund siebzig Prozent des radioaktiven Niederschlags über Belarus niedergingen, sind die Auswirkungen der Verstrahlung dort bis heute spürbar. Während der Verein über 25 Jahre lang jährlich rund dreissig Kindern aus Belarus einen vierwöchigen Erholungsaufenthalt in der Schweiz ermöglichte, passte er seine Tätigkeiten aufgrund der COVID-19-Pandemie und der politischen Lage an. Seit 2024 unterstützt die Organisation mit ihren finanziellen Mitteln Erholungsurlaube für Kinder direkt innerhalb ihres Heimatlandes. Der geografische Schwerpunkt liegt dabei auf den rund 250 Kilometer von Tschernobyl entfernten und stark verstrahlten Orten Djatlowitschi und Luninez im Süden von Belarus. Zudem fördert der Verein seit Langem Diabetesprojekte vor Ort. Damit Familien und betroffene Kinder den Umgang mit Diabetes lernen, leistet die Organisation finanzielle Unterstützung für eine Stiftung. Vor Ort betreut ein aus einer Endokrinologin, einer weiteren Ärztin, einer Krankenschwester und einer Lehrerin bestehendes Team die Teilnehmenden. Die Realisierung der Vereinsziele erfolgt über Mitgliederbeiträge sowie Spendengelder. Interessierte Personen können dem Verein beitreten, einmalig spenden oder ihn bei Aktivitäten unterstützen. Die administrative Arbeit wird von den Organisatoren auf freiwilliger Basis erbracht.
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